Zum Jahresausklang

Nach einem ereignisreichen Jahr mit vier Workshops, dem Netzwerktag, der Überarbeitung unserer Datenbank sowie mit einigem Auf und Ab (unter anderem im Bemühen, unser Projekt zu finanzieren), verabschieden wir uns in eine Pause. Wir danken allen, die uns unterstützt haben und allen, die mit uns gearbeitet haben, den Teilnehmenden aus Leipzig und den vielen Gästen, schön, dass ihr dabei wart, es ist schön, euch kennengelernt zu haben! Inzwischen erinnern im Projekt "ReMembering" knapp 70 Mikrohörstücke an Ereignisse der Stadtgeschichte, erzählt aus der Perspektive ehemaliger Mitbürger*innen jüdischer Herkunft sowie ihrer Nachfahr*innen und wir laden gern dazu ein, unsere Website mit diesen Inhalten auch im Rahmen von Bildungsangeboten zu nutzen. Wie jüngst in einem Workshop für Lehrende und Studierende der Geschichtsdidaktik angeregt, wünschen wir uns Feedback und die Umsetzung weiterer Workshops in der Verantwortung und Organisation von Schulen selbst, ein Anliegen, welches wir auch beratend gern unterstützen. Die Darstellung des Netzwerkes derer, die sich in Leipzig mit jüdischer Geschichte befassen, in einer ersten Fassung online seit November, möge Interessierten die Orientierung und den Zugang zu Material erleichtern, sei es bei der Vorbereitung von Unterrichtsstunden, bei einem Leipzig-Besuch oder bei Recherchen online.

Wir wünschen eine gute Zeit bis zum Jahreswechsel sowie einen frohen und mutigen Aufbruch nach 2019!

 

8.11. Netzwerktag – alle Informationen zum Programm!

Wir freuen uns auf einen Tag mit interessanten Begegnungen, Projektpräsentationen, Vorträgen von Achim Beier (AG Stolpersteine Leipzig) und Bernd Karwen (Polnisches Institut Leipzig) und mit einer spannenden Diskussion zur Erinnerungskultur heute (hier geht's zum Programm). Im Podium sitzen Cornelia Siebeck, Historikerin (Berlin), Gabriela Langholf, Zentrum für Politische Schönheit (Berlin), Dr. Enrico Heitzer, Gedenkstätte Sachsenhausen (Oranienburg) und Anna Schüller, Geschichtswerkstatt Sachsenburg/Vertreterin der sLAG (Chemnitz), es moderiert Karoline Knappe, freie Radiomacherin (Leipzig).

 

Wir bitten um Beachtung: Der Workshop von 11-14 Uhr ist nur für angemeldete Teilnehmer*innen, ab 14 Uhr öffnet sich der Saal im Ariowitsch-Haus (Hinrichsenstraße 14, Leipzig) allen Interessierten.

 

"Wegschauen, hinschauen, umschauen: Erinnerungskultur heute" – unsere Gäste im Podium:

 

Anna Schüller ist Gymnasiallehrerin und promoviert am Lehrstuhl für Geschichtsdidaktik der Universität Leipzig unter dem Thema „Sachsenburg als Ort sozialer und ideologischer Disziplinierung. Geschichte – Akteure – Erinnerung 1850 bis heute“. Sie erarbeitete das Konzept für die zukünftige Gedenkstätte in Sachsenburg. Schüller ist Gründungs- und Vorstandsmitglied der Geschichtswerkstatt Sachsenburg und betreut die Website www.gedenkstaette-sachsenburg.de redaktionell.

Cornelia Siebeck ist Historikerin und lebt in Berlin. Sie forscht und publiziert zu gedächtniskulturellen und geschichtspolitischen Fragen, insbesondere zur Geschichte und Gegenwart der Gedächtnis- und Gedenkstättenarbeit zu den NS-Verbrechen. Darüber hinaus betätigt sie sich in der historisch-politischen Bildungs- und Vermittlungsarbeit.
Veröffentlichungen u.a.: Nach der ›Erfolgsgeschichte‹. Die Gedenkstättenarbeit zu den NS-Verbrechen muss ihre Zukunft zurückgewinnen, in: Volkhard Knigge (Hg.): Verbrechen begreifen. Nationalsozialismus, institutionalisiertes Gedächtnis und historisches Lernen nach der Zeitgenossenschaft (i. E.); Dies- und Jenseits des Erinnerungskonsenses. Kritik der postnationalsozialistischen Selbstvergewisserung, in: Aus Politik und Zeitgeschichte 42-43 (2017); „… und das Geheimnis der Erlösung heißt Erinnerung“. Postnationalsozialistische Identitäts- und Gedenkstättendiskurse in der Bundesrepublik vor und nach 1990, in: Beiträge zur Geschichte der nationalsozialistischen Verfolgung in Norddeutschland 16 (2015).

Gabriela Langholf Das Zentrum für Politische Schönheit (ZPS) ist eine Sturmtruppe zur Errichtung moralischer Schönheit, politischer Poesie und menschlicher Großgesinntheit – zum Schutz der Menschheit. Und ein Zentrum des intellektuellen Widerstands gegen Rechts. Wir setzen auf Menschlichkeit als Waffe, vertreten den aggressiven Humanismus und experimentieren mit den Gesetzen der Wirklichkeit. Widerstand ist eine Kunst, die weh tun, reizen und verstören muss.
Grundüberzeugung des ZPS ist, dass die Lehren des Holocaust durch die Wiederholung politischer Teilnahmslosigkeit, Flüchtlingsabwehr und Feigheit annulliert werden und dass Deutschland aus der Geschichte nicht nur lernen, sondern auch handeln muss. Das ZPS gehört zu den innovativsten Inkubatoren politischer Aktionskunst in Deutschland. (www.politicalbeauty.de)
Gabriela Langholf gehört zum Planungsstab des ZPS.

Dr. Enrico Heitzer, geboren 1977 in Altenburg in Thüringen. Seit 1998 studierte er Geschichts- und Politikwissenschaften in Potsdam und Halle. Von 2005 bis 2007 war er Stipendiat des Graduiertenförderungsprogrammes des Landes Sachsen-Anhalt. 2007 Promotionsstipendium und Aufenthalt beim Deutschen Historischen Instituts in Washington. 2007/8 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Geschichte der Neuzeit der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. 2005/2010 war er assoziierter Doktorand sowie Projektmitarbeiter am Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam (ZZF), 2010/12 wissenschaftlicher Mitarbeiter der Stiftung Berliner Mauer. Seit 2012 wissenschaftlicher Mitarbeiter der Gedenkstätte und des Museum Sachsenhausen/ Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten. Neben seiner Ausstellungstätigkeit und Lehrtätigkeit gelten seine Forschungsinteressen dem Ende des Zweiten Weltkrieges und dem frühen Kalten Krieg, der Entnazifizierung, der Geschichte von Opposition und Widerstand in der SBZ/DDR, Erinnerungspolitik und –kultur.
Publikationen (Auswahl):
mit Hansen, Imke und Katarzyna Nowak: Ereignis & Gedächtnis: neue Perspektiven auf die Geschichte der nationalsozialistischen Konzentrationslager, Workshops zur Geschichte der Konzentrationslager 16, Berlin: Metropol Verlag 2013.
Die Kampfgruppe gegen Unmenschlichkeit (KgU): Widerstand und Spionage im Kalten Krieg 1948 – 1959, Wien, Köln, Weimar (Band 53 der Reihe „Zeithistorische Studien“ des Böhlau-Verlags, 2015);
mit Günter Morsch, Robert Traba und Katarzyna Woniak: Von Mahnstätten über zeithistorische Museen zu Orten des Massentourismus? Gedenkstätten an Orten von NS-Verbrechen in Polen und Deutschland, Forschungsbeiträge und Materialien der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten 18, Berlin: Metropol Verlag 2016 (Polnisch: Muzea martyrologiczne w Polsce i Niemczech. Pamięć – edukacja – turystyka, Warschau 2018)
mit Sven Schultze: Chimära mensura? Die Human-Animal Studies zwischen Schäferhund-Science-Hoax, kritischer Geschichtswissenschaft und akademischem Trendsurfing, Berlin: Vergangenheitsverlag 2018.
mit Günter Morsch, Robert Traba und Katarzyna Woniak: Im Schatten von Nürnberg. Transnationale Ahndung von NS-Verbrechen / W cieniu Norymbergi. Transnarodowe ściganie zbrodni nazistowskich, erscheint im Herbst 2018 in der Reihe Forschungsbeiträge und Materialien der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten, Metropol-Verlag Berlin.

Karoline Knappe (Moderation), geboren 1984, ist freie Radiomacherin in Leipzig. Sie schreibt Features, Beiträge und Reportagen, u.a. für Deutschlandfunk Kultur, MDR, rbb und SWR. Darunter: "Du Russenbalg – Besatzungskinder im Nachkriegsdeutschland" (DLF Kultur, 2017) und "Jenseits von wir – ein norwegisches Besatzungskind und seine Eltern" (SWR2, 2018).

Netzwerktag 8.11., das Programm steht!

Plakate und Postkarten sind im Druck, das Programm steht und in Kürze stellen wir die Details online - danke für das Interesse, wir freuen uns!

 

Für die Planung der Projektpräsentationen am Netzwerktag (8.11.) bitten wir um Zusendung des Anmeldeformulars (bis 30.9.), danke!

Workshop, Netzwerktag und Demo am 8.11.18, Netzwerk Tolerantes Sachsen – News September

Anfang des Monats hat unser Workshop "Doppelstunde" begonnen, eine Kooperation mit Radio Blau und gefördert im Bundesprogramm "Demokratie leben!" sowie durch den Freistaat Sachsen und die Stadt Leipzig. Alle Informationen zum Programm und zu den Förderern und die Beiträge der teilnehmenden Jugendlichen stellen wir hier online und freuen uns über Interesse an unserer Arbeit.

 

Parallel laufen die Vorbereitungen zum Netzwerktag am 8.11.18 weiter, der, nun steht es fest, im Ariowitsch-Haus stattfinden wird. Wir freuen uns über die Unterstützung durch die Holger Koppe-Stiftung, die Rosa-Luxemburg-Stiftung Sachsen sowie die Stiftung Sächsische Gedenkstätten, drei Förderer, die die Umsetzung im geplanten Umfang ermöglichen.

 

Erster Programmpunkt ist ein Workshop (s.u.) für LehrerInnen und LehramtsstudentInnen, Anmeldungen dafür sind noch bis zum 5.10. möglich. Ab 14 Uhr folgen Vorträge und Projektpräsentationen, thematisch die sogenannte Polenaktion sowie die Novemberpogrome aufgreifend, Ereignisse, die sich in diesem Jahr zum 80. Mal jähren. Ausdrücklich möchten wir auch Initiativen und Projekte, die sich gegen Antisemitismus und Rassismus und für eine Stärkung der Demokratie engagieren, zu einer Kurzpräsentation ihrer Arbeit einladen ‒ bitte meldet euch bis zum 30.9. via projekt@remembering-leipzig.de, damit wir den Ablauf planen können.

 

Ab 16:45 Uhr laden wir zur Podiumsdiskussion „Wegschauen, hinschauen, umschauen: Erinnerungskultur heute“ ein und hoffen auf einen regen Austausch zu Fragen, die uns allen dringlicher denn je scheinen.

 

Weitere Details zum Netzwerktag stellen wir in Kürze online, möchten aber schon heute auf die anschließende "Gedenkdemonstration ‒ Erinnern ‒ Für eine offene Gesellschaft" hinweisen, organisiert von einem breiten Bündnis von Projektgruppen, Institutionen und Privatpersonen, die sich zur Initiative 9. November zusammengeschlossen haben, in der auch wir uns gern engagieren. Die Demonstration beginnt 18:30 Uhr am Ariowitsch-Haus und führt zum Denkmal der liberalen Gemeindesynagoge in der Gottschedstraße, auch dazu stellen wir weitere Informationen in Kürze online, Fragen beantworten wir gern.

 

... und, noch eines zum Schluss: wir freuen uns auf gemeinsames Tun, wir sind nun Mitglied im Netzwerk Tolerantes Sachsen!

 

Workshop "Doppelstunde"

Bis zum 8.11. läuft unser aktueller Workshop in Kooperation mit Radio Blau. Zum Auftakt am 5.9. waren wir am Gedenkort Josephstraße, mehr zum Programm veröffentlichen wir und die teilnehmenden Jugendlichen bei Facebook.

 

 

Netzwerktag "Es war einmal?" - 8.11.18, ab 14 Uhr, Ariowitsch-Haus!

Wir engagieren uns im Initiativkreis 9. November, überarbeiten derzeit das Programm des Netzwerktages und bitten um Vormerkung des Termins - Details zu den Vorhaben veröffentlichen wir in Kürze!

Fortbildungsangebot für Lehrerinnen und Lehrer

"ReMembering - Jüdische Lebenserinnerungen" – ein partizipatorisches Projekt zur Unterrichtsergänzung in den Fächern Geschichte, Ethik, Religion und/oder als Ganztagsangebot sowie als Angebot in der Erwachsenenbildung

 

Termin: 8.11.18, 11-14 Uhr
Zielgruppe:  LehrerInnen/LehramtsstudentInnen (Empfehlung/Beispiel: Geschichte, Oberschule ab Klasse. 8, Gymnasium ab Klasse 9)
Ort: Ariowitsch-Haus (Salon)
Veranstalter: EnterHistory! Jane Wegewitz, Tom Pürschel

 

Der Workshop möchte LehrerInnen und LehramtsstudentInnen ein Projekt zur digitalen Stadtgeschichte vorstellen, dass Themen der facettenreichen jüdischen Geschichte aufgreift und partizipatorisch angelegt ist. Die Idee ist es, besonders Jugendliche zu ermutigen, sich mit Biografien ehemaliger LeipzigerInnen jüdischer Herkunft auseinanderzusetzen, Lebenserinnerungen zu lesen und weitere historische Quellen sowie Recherchemöglichkeiten kennenzulernen. Ziel ist es, das Fragment einer Lebenserinnerung als Mikrohörstück, von SchülerInnen und Erwachsenen selbst gesprochen und verknüpft mit einem Ort auf Leipzigs virtuellem Stadtplan, online zu stellen. 

 

 

Wir stellen Ihnen/euch das Projekt vor und erläutern Möglichkeiten der Nutzung im Unterricht sowie der selbstorganisierten Weiterarbeit an „ReMembering Leipzig“.
Weitere Informationen sind online unter www.remembering-leipzig.de mit inzwischen mehr als 50 Einträgen zu Einzelbiografien abrufbar.
Die Veranstaltung ist kostenfrei, Spenden für das Projekt sind erwünscht. Die Platzkapazität ist beschränkt, wie bitten deshalb um Anmeldung bis zum 5.10.2018
via projekt@remembering-leipzig.de (betreff: Workshopanmeldung 8.11.18).

 

Am 8.11. findet am selben Ort unser Netzwerktag statt. Hier stellen Einzelpersonen, Initiativen und Institutionen ihre Projekte zur jüdischen Stadtgeschichte und Demokratieförderung vor. Zu den Projektpräsentationen im Anschluss an den Workshop sind Sie/seid ihr ebenfalls eingeladen.



Netzwerktag 8.11.18

Die Projektgruppe EnterHistory! initiiert und organisiert einen Netzwerktag, Anlass ist das Gedenken an 80 Jahre „Polenaktion“ und die Novemberpogrome. Das Programm des Tages thematisiert die jüdische Stadtgeschichte, eingeladen sind aber grundsätzlich Vereine, Initiativen und Organisationen, deren Engagement der Förderung der demokratischen Kultur gilt, die sich mit ihrer Arbeit gegen Antisemitismus und Rassismus engagieren.
Wir möchten dem Publikum mit kurzen Präsentationen aktuelle Projekte und Bildungsangebote vorstellen und zugleich Institutionen, Vereine, Initiativen und Einzelpersonen vernetzen.  Der geplante Multiplikatoren-Workshop zum Auftakt des Tages richtet sich vor allem an das Lehrpersonal verschiedenster Bildungsträger.
Wir bitten um Anmeldung.

 

Neue Hörstücke online, die Sommerpause naht!

Wir verabschieden uns mit neuen Hörstücken aus dem Projekt "ReMembering" in die Sommerpause - mehr als 20 weitere Einträge sind jetzt online, Ergebnisse aus den Workshops "Geschichten brauchen Menschen, die sie erzählen" und "Entrechtet über Nacht". Die kleinen Erzählungen kreisen in der Mehrzahl um große Themen wie die Novemberpogrome und die sogenannte "Polenaktion" und sie berühren durch Einblicke ins Private - wie erlebten besonders Kinder und junge Erwachsene die Geschehnisse, woran erinnern sie sich? Wir freuen uns über das Engagement aller Beteiligten und besonders über die ersten Beiträge von Zeitzeugen, Nachfahrinnen und Nachfahren, von ehemaligen Leipzigerinnen und Leipzigern, die von ihren Familien, von in den 1930er Jahren Erlebtem berichten - vielen Dank, dass ihr da wart und mit uns am Projekt gearbeitet habt! Für alle, die etwas mehr wissen möchten: die Schülerinnen und Schüler des letzten Workshops haben eine Kurzdokumentation online gestellt, auf die man über unsere anderen Kanäle zugreifen kann.

Wir wünschen einen schönen Sommer!

 

Unsere Datenschutzerklärung

... ist im Impressum nachzulesen.

"Geschichten brauchen Menschen, die sie erzählen!"

Derzeit bereiten wir unseren zweiten Workshop des Jahres im Projekt "ReMembering Leipzig" vor. Zu "Geschichten brauchen Menschen, die sie erzählen!" haben wir Zeitzeuginnen und Zeitzeugen sowie ihre Familien eingeladen, die im Rahmen des offiziellen Besuchsprogramms der Stadt für ehemalige Leipziger jüdischer Herkunft hier sein werden. Der Workshop beginnt am 30.5. mit Schülerinnen und Schülern des Musikalisch-Sportlichen Gymnasiums, ab 1.6. treffen wir die Gäste und freuen uns auf zwei gemeinsame Workshop-Tage sowie ein Zeitzeugengespräch. Die Ergebnisse unserer Arbeit werden voraussichtlich ab 5.6. abends schon online sein.

 

Workshop

Kurznachricht zum Mai

Wir sind mit einem virtuellen Umzug beschäftigt, vorübergehend kann es deshalb zu Störungen bei der Kartenansicht von "ReMembering" kommen - wir arbeiten dran, es ist bald geschafft!

... und ansonsten sind wir auch fleißig - in Vorbereitung neuer Hörstücke zur jüdischen Geschichte Leipzigs!

 

Workshop

Frühlingszeit - Aussichten fürs Projekt "ReMembering"!

Wir haben die abschlägigen Förderbescheide vom Jahresbeginn inzwischen gut verdaut zu den Akten gelegt und uns nach Möglichkeiten umgeschaut wie es in diesem Jahr mit unserem Projekt „ReMembering“ weitergehen kann. Es gibt neue Kooperationsideen und erneut haben wir Anträge auf den Weg gebracht, um unsere Arbeit möglich zu machen. Hinter uns liegen zwei Projektpräsentationen sowie die Theaterwerkstatt "Theater macht Geschichte", organisiert von der Stiftung "Erinnerung, Verantwortung, Zukunft". Wir haben die Idee für ein Theaterstück entwickelt und uns damit an einem Wettbewerb beteiligt und wir waren on air, diesmal bei Radio Blau.
Unser von der Holger Koppe-Stiftung geförderter Workshop "Entrechtet über Nacht" ist ausgebucht, wir freuen uns, besonders über den Austausch mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern, aber auch über glückliche Fügungen, die uns z.B. zu neuem Material zum Thema „Polenaktion“ und Novemberpogrom verhelfen.

 



Gedanklich sind wir auch schon in der wärmeren Zeit angekommen. Ab Ende Mai läuft in Kooperation mit dem Referat Internationales (Stadt Leipzig) und dem Musikalisch-Sportlichen Gymnasium (Rahn Education) ein Workshop mit Gästen des offiziellen Besuchsprogramms der Stadt für ehemalige Leipziger jüdischer Herkunft. Bereits begonnen ist auch die Organisation des Netzwerk-Tages, der am 8.11. im Ariowitsch-Haus stattfinden wird, wir bitten Interessierte, den Termin zu notieren. Aufmerksam machen möchten wir auf die Arbeit von Daniel Ristau, der unter Bruch/Stücke eine überaus lesenswerte Sammlung von Artikeln zu den Novemberpogromen in Sachsen veröffentlicht, Ereignisse, die sich in diesem Jahr zum 80.Mal jähren.
 
Wie immer freuen uns neue Begegnungen und Menschen, die das Projekt unterstützen. Wir danken dafür und wünschen eine schöne Frühlingszeit!

 

Workshop

 

"ReMembering"- "Entrechtet über Nacht" – erster Workshop 2018 ab 5.2.

"Entrechtet über Nacht" – in unserem ersten Workshop des neuen Jahres, der am 5.2. beginnt, erinnern wir an die Ereignisse der sogenannten Polenaktion und der Pogromnacht in Leipzig, die sich zum 80. Mal jähren. Der Workshop findet einmal im Monat montags 17 bis 19:30 Uhr im Ariowitsch-Haus statt, am 18.6., dem letzten Termin, sind wir im Bromologic-Tonstudio, um ausgewählte Zeitzeugenerinnerungen einzusprechen. Weitere Informationen sind auf auf der Projektseite von "ReMembering Leipzig" nachzulesen, Anmeldungen erbitten wir unter projekt@remembering-leipzig.de.

 

"ReMembering" - Mehr als 30 kurze Hörstücke sind online!

Die Arbeitsergebnisse der ersten Workshops unseres Projekts "ReMembering - Jüdische Lebenserinnerungen" sind nun online, mehr als 30 kurze Hörstücke sind nun über die Karte abrufbar. Bisher haben wir die Geschichte von 17 ehemaligen Leipzigerinnen und Leipzigern mit einem Ausschnitt ihrer Erinnerungen und Informationen zu ihrem Leben skizziert. Alle Einträge können ergänzt werden, wir freuen uns auf Rückmeldungen, auf eure und Ihre Mitarbeit.

Wir danken allen, die unser Projekt in diesem Jahr unterstützt und gefördert haben und freuen uns auf die weitere gemeinsame Arbeit in 2018!

 

Letzter Workshop "ReMembering" 2017

Unser letzter Workshop in diesem Jahr (Thema ist die Geschichte von Leipzigs jüdischer Gemeinde) findet vom 15. bis 17.11., jeweils von 16 Uhr bis 20 Uhr, statt.

 

Am 8.11. haben wir im Ariowitsch-Haus über unseren ersten Workshop "Carlebach to go!" (9.-13.10.) berichtet und einige der entstandenen Mikrohörstücke vorgestellt - zum 1.12. gehen alle Audios online, sie sind dann unter www.remembering-leipzig.de abrufbar.

 

 

Hannes Ulrich liest aus den Lebenserinnerungen von Rolf Kralovitz, 8.11.17

(© ReMembering 2017)

Projekt "ReMembering" - Workshops und Präsentation

Wir erinnern noch einmal an den Anmeldeschluss unseres ersten Workshops "Carlebach to go!" (verlängert bis zum 5.10.), den wir vom 9. bis 13.10. als Ferienangebot für SchülerInnen ab 14 Jahre im Ariowitsch-Haus und im Bromologic-Tonstudio durchführen.

Im November folgt ein Workshop zur Gemeindegeschichte (15. bis 17.11.), der jeweils von 16 Uhr bis 20 Uhr stattfindet und somit auch für Erwachsene erreichbar sein möchte. Die Präsentation unserer ersten Ergebnisse findet am
8.11.2017, 18 Uhr, im Ariowitsch-Haus (Saal) statt - wir laden herzlich dazu ein.

Weitere Informationen sind auf der Projekt-Website nachzulesen!

 

Carlebach-Schule 1935, © S. Spencer

Klassenfoto Carlebach-Schule 1935 (© S. Spencer)

Erster Workshop-Termin im Projekt "ReMembering"

Aktuell planen wir unter dem Titel "Carlebach to go!" unseren ersten Workshop als Ferienangebot für Schülerinnen und Schüler ab Klassenstufe 9. Vom 9.-13.10. möchten wir mit den Jugendlichen am Thema "Kindheit und Jugend in Leipzig" (von 1900 bis ca. 1942) arbeiten, der titelgebende berühmte Rabbiner und Schulgründer wird dabei eine Hauptrolle spielen. Die entstehenden Mikro-Hörstücke veröffentlichen wir Mitte November verknüpft mit einem Online-Stadtplan Leipzigs. Beispiele für unser Vorhaben sind schon jetzt abrufbar, ein Flyer zum Workshop mit allen Informationen zum Workshop steht zum Download bereit.

 

Projektpräsentation "ReMembering" zur Jüdischen Woche

Am Freitag, den 23.6., stellen wir unser Projekt "ReMembering - Jüdische Lebenserinnerungen" erstmals öffentlich vor, hier finden Sie weitere Informationen dazu.

Lesung zur Jüdischen Woche

Am 19.6.2017, 18:30 Uhr, lesen wir Open Air im Stadtteilpark Plagwitz/Konsumzentrale aus

"Broder, Cerf & Löbl - Nachbarn auf Zeit"!

 

 

Wir bitten darum, Sitzgelegenheiten (Kissen/Decken) mitzubringen. Bei schlechtem Wetter finden wir ein Obdach in der Konsumzentrale. Unterstützt wird die Veranstaltung von der LEIPZIGSTIFTUNG und KONSUM.

Der Eintritt ist frei, Spenden sind erwünscht.

"ReMembering" ist online!

Am 1.5. ist unser Projekt "ReMembering - Jüdische Lebenserinnerungen. Ein Netzwerk zur Stadtgeschichte Leipzigs" gestartet, die Webpräsenz ist nun online und dort ist nachzulesen (beispielhaft auch schon zu hören), was wir vorhaben - wir freuen uns auf die Arbeit und viele interessante Kontakte!

Projekt 2017 - "ReMembering - Jüdische Lebenserinnerungen. Ein NetzWerk zur Stadtgeschichte Leipzigs"

Wir freuen uns über die bereits zugesagte Unterstützung für das Projekt "ReMembering" durch die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen, die Stadt Leipzig und die Rosa-Luxemburg-Stiftung Sachsen! Die Realisierung unserer Idee rückt damit näher.

Am 20.4. laden wir ein zu einem Vernetzungstreffen - Informationen dazu versenden wir gern auf Anfrage!

Wir danken für einen schönen Abend!

Gern haben wir mit Ihnen und Euch gefeiert, der 23.3.2017 wird uns im Gedächtnis bleiben! Wir danken für die Unterstützung, für das Interesse und den Zuspruch, für nette Gespräche und wir freuen uns auf weitere Begegnungen.

Besonderer Dank gilt den Westflügel-Menschen, es war toll bei Euch, Nora Pester und den Kolleginnen und Kollegen von Hentrich & Hentrich sowie der LEIPZIGSTIFTUNG, die unsere Buchproduktion und die Präsentation fördert!

 

 

gefördert durch die                                                          

 

Es ist ein Buch!

... und wir möchten mit Euch und mit Ihnen feiern, dass es da ist!

Am 23.3.17, 20 Uhr, im Lindenfels-Westflügel - wir freuen uns!

Enter History! im Programm von Hentrich & Hentrich

Wir liegen mit der Vorbereitung zum Druck in den Endzügen, der Titel unseres Buches ist soeben in der Verlagsankündigung erschienen - der März naht!

Buchpremiere am 23.3.2017

Broder, Cerf & Löbl - Nachbarn auf Zeit
Broder, Cerf & Löbl - Nachbarn auf Zeit

 

Der Termin steht - "Broder, Cerf & Löbl - Nachbarn auf Zeit" erscheint am 23.3.2017 und wir laden zur Lesung in den Westflügel! Beginn ist 20 Uhr und wir wollen vor allem mit Euch feiern, also kommt, wir freuen uns!

Crowdfunding erfolgreich - wir machen ein Buch!

10.10.16

66 Unterstützerinnen und Unterstützer und 102 % der benötigten Summe - unser Crowdfunding ist heute erfolgreich zu Ende gegangen. Tausend Dank an alle, die geholfen haben, die Produktionskosten zu stemmen, das ist wirklich wunderbar! Nun kann "Broder, Cerf & Löbl - Nachbarn auf Zeit" ein Buch werden! Informationen zum Erscheinungsdatum gibt es demnächst hier oder beim Verlag "Hentrich & Hentrich"!

Neuer Ausstellungstermin für die "Next-Door Neighbours"

6.9.16

Wenn auch nicht in unserer Regie, die von uns erarbeitete Ausstellung wandert weiter. Seit 4.9. ist sie im Ariowitsch-Haus in Leipzig zu sehen.

Das Buch zur Ausstelllung ist in Vorbereitung, das Crowdfunding läuft - hier können Sie, könnt ihr, sein Erscheinen unterstützen! Danke, wir freuen uns!

Die Hälfte ist geschafft, das Crowdfunding geht weiter.

30.08.2016

Wir haben die Hälfte der anvisierten Summe zur Veröffentlichung unseres Buches zusammen. Es bleiben noch 40 Tage für die zweite Hälfte. Es bleibt spannend. Zur Crowdfunding-Aktion

 

Aktuell bereiten wir die Publikation unseres Buches "Broder, Cerf und Löbl - Nachbarn auf Zeit" vor. Es soll im März 2017 bei "Hentrich & Hentrich" erscheinen.

 

Stolperstein für Arthur Cerf, Gohliser Straße 1 (Leipzig)

 

Am 7.5.2016 wurden in Leipzig Stolpersteine verlegt, u.a. für Arthur Cerf, von dessen Schicksal wir bei der Arbeit am Projekt "Next-Door Neighbours" mehr erfuhren.

 

Bis zum 6.3.2016 war unsere Ausstellung

"Next-Door Neighbours - History and Stories of Jews in Leipzig-Schleußig"

in der Leipziger Bethanienkirche zu sehen.
 

"Die kleine, aber sehr aufwendig recherchierte und vorzüglich arrangierte Ausstellung gewährt mit ihren Übersichtstafeln, Karten, Fotos und anderen Dokumenten Einblicke in das Alltagsleben der jüdischen Schleußiger in der Zeit vor dem Dritten Reich und verdeutlicht, wie selbstverständlich einmal jüdische und nichtjüdische Deutsche Tür an Tür gelebt haben." (Olaf Schmidt, Kreuzer, 1/2016)

Bei Interesse an einem Vortrag zum Thema kontaktieren Sie uns bitte unter post@enterhistory.de.

Betriebsausflug der Firma "M.Broder & Söhne", 1922 (© S. Spencer, Privatarchiv)
Betriebsausflug der Firma "M. Broder & Söhne", 1922 / Company Outing of "M. Broder & Sons", 1922 (© S. Spencer, Privatarchiv / private)